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Bahnhofsviertel: für kulturelle und kulinarische Reisen 

Das Bahnhofsviertel von Vilnius erlebt eine echte Renaissance; aus einem abgelegenen, ungemütlichen Viertel entsteht daraus eine lebhafte Gegend, in der man gern lebt und arbeitet. Eine Gegend, die von der Jugend und Kulturliebhabern geschätzt wird. 
Gleich neben der Altstadt finden Sie moderne Kunst und früher unzugängliche Areale, die Zeugnisse der Stadtgeschichte beherbergen. Begeben Sie sich auf eine gastronomische und kulturelle Reise, noch bevor Sie in Bus oder Zug steigen, oder auch ganz ohne verreisen zu wollen. 

Altes wiedergefunden und Neues geschaffen 

Wussten Sie, dass der Bahnhof Vilnius 1862 für Züge aus Sankt Petersburg nach Warschau gebaut worden ist? Und dass das heutige Bahnhofsgebäude seit 1950 steht? Für den Charme des Viertels sorgen vor allem die erhaltenen historischen Gebäude, die Markthalle mit den darum herum befindlichen Bauten im Stil des Art Nouveau 

Viel Raum findet auch die moderne Kunst im Bahnhofsviertel in Form von beeindruckenden Wandbildern. Eines davon stammt von zwei berühmten Straßenkünstlern, einem Zwillingspaar aus Sao Paulo zum Gedenken an dessen litauischen Großvater. Im Werk „Os Gemeos“ ist er auf der Hand eines Riesen sitzend dargestellt. Etwas weiter, auf dem Haus in der Kauno gatve Nr. 1, sehen Sie das Bild des Warschauer Künstlerduos „Sepe & Chazme“ mit azurblauen Vögeln. Und direkt vor der Markthalle prangt ein Werk des italienischen Künstlers Millo, das städtische Szenen zeigt. 

Weitere einzigartige Wandbilder kann man in der Švitrigailos gatve sehen, wo es unter freiem Himmel die „Open Gallery“ gibt. Diese Galerie ist ein Projekt des Kunst-Inkubators „Loftas“, der die urbane Kultur in origineller Weise vorstellen möchte und damit die postindustrielle Neustadt beleben will. Hier können Sie nicht nur Malereien auf Fabrikwänden entdecken, sondern auch Installationen und Skulpturen, Performances und nichtkommerzielle Kinovorführungen. 

Erleben Sie echtes Reiseflair 

Schauen Sie doch in der Bar „Peronas“ vorbei, die sich auf einem Bahnsteig des Bahnhofs befindet. Hier sind Sie mittendrin im Eisenbahnverkehr. Wer kann sich schon den romantischen Bildern von Schienen im Licht der Sonne oder der Laternen, von Zügen und Reisenden entziehen? „An den Wochenenden kommen die Gleise auch nachts nicht zur Ruhe”, wispern die Wirtsleute der Bar dem Besucher augenzwinkernd zu. 

Als wäre das nicht genug, kann man gleich gegenüber vom Bahnhof Vilnius futuristische Reiseeindrücke sammeln. Denn hier befindet sich das weltweit Aufsehen erregende „Portalas“, eine Einrichtung wie aus einem Science-Fiction-Film, wie ein Portal in eine andere Welt. „Portalas“ erlaubt die Kommunikation mit Menschen im polnischen Lublin in Echtzeit!  

Amüsieren Sie sich zusammen mit der Jugend 

Im Bahnhofsviertel entstehen die modernsten Bars und Café, hier gibt es Live-Konzerte, alternative Veranstaltungen und entsprechend entsteht eine Gemeinschaft aus aktiven jungen Leuten. Wer also nach lebendiger Kultur und besonderen Eindrücken sucht, wird im Bahnhofsviertel mit offenen Armen empfangen, zunächst in der Kulturbar „Kablys“ in der Kauno gatve, die den Städtern schon länger bekannt ist. Dort gibt es oft musikalische Veranstaltungen. Ein paar hundert Meter weiter befindet sich der offiziell als aktivste Kulturstätte in Litauen anerkannte Klub „Loftas“, wo es Live-Konzerte, Vorstellungen, Konferenzen und Themenabende bis frühmorgens gibt. Für ihre tollen Wochenendabende ist die Bar „Youngs’ Club“ bekannt, die sich mit unter dem Dach der Markthalle befindet.  

Kulinarische Entdeckungen 

Die Markthalle an der Pylimo- Ecke Bazilijonu-Straße ist eine gesonderte Erwähnung wert, denn dabei handelt es sich um den ältesten Markt von Vilnius mit interessanter Geschichte und Tradition. Schon seit Langem kaufen die Vilniusser und ihre Besucher hier frische Lebensmittel und nun haben auch Feinkostanbieter diesen Ort entdeckt. 

Wenn Sie durch das im Aufbruch befindliche Bahnhofsviertel spazieren, können Sie zur Stärkung in eines der behaglichen und reizenden Cafés einkehren. Zum Beispiel gibt es sehr leckeres Frühstück in der von einer Kanadierin und Leuten aus Vilnius gegründeten Bäckerei „Druska Miltai Vanduo“.  

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